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Zurück aus den USA

Nach einer ereignisreichen Reise in die USA ist die Phoenix Foundation wieder zurück in Deutschland. Musikalische Begegnungen mit Highschool-Bigbands und einem Highschool-Chor, Konzert und Workshop mit der Armyblues, der Bigband der US-Streitkräfte in Washington <hier ein Live-Video-Mitschnitt des Konzertes> – sowie zwei Tage Aufnahmen im Tonstudio für die nächste Phoenix CD standen auf dem Programm. Die Reise führte die Band entlang der Ostküste von Providence über New York und Philadelphia nach Washington.

Einen ausführlichen bebilderten Tourbericht gibt es hier zum Download: Phoenix USA Tourbericht 2016

 

T-Shirt Label des Essentially Ellington Festivals mit den beteiligten Bands

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzert Brucker Hall Fort Myer - zu Gast bei der Armyblues Band

Konzert Brucker Hall Fort Myer, Washington D.C. – zu Gast bei der Armyblues Band

Phoenix Foundation mit Christopher Dock Mennonite High School Choire, Lansdale, PA

Phoenix Foundation mit Christopher Dock Mennonite High School Choire, Lansdale, PA

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Workshop und Session mit der Brown Uni Jazzband, Providence, RI und dem Barrington Highschool Jazzorchestra

Workshop und Session mit der Brown Uni Jazzband, Providence, RI und dem Barrington Highschool Jazzorchestra

Phoenix USA-Tour: Fr 26.02 bis Di 08.03.2016

Im März 2016 wird die Phoenix Foundation in die USA reisen, um erneut nach zuletzt 2014 am Essentially Ellington Festival an der Temple-Universität in Philadelphia, PA teilzunehmen. Seit 2009 ist dies die vierte Phoenix-Generation, die zum „Essetially Ellington Festival“ nach Philadelphia reist, um dort mit 12 High School Jazz Orchestern gemeinsam aufzutreten und an Workshops unter mit Mitgliedern des New Yorker Vanguard Jazz Orchestras teilzunehmen. Leiter des Projektes vor Ort ist Terell Stafford. Termin ist der 01. März 2016.

Weitere Stationen der Reise sind die Barrington High School in Barrrington/Rhode Island. Hier gibt es Proben und Workshops mit Abschlusskonzert am Sonntag, dem 28. Februar.zusammen mit dem Barrington High Jazz Ensemble unter der Leitung von Barbara Hughes. Auf dem Weg nach Philadelphia wird ein Zwischenstop in New York eingelegt, um die legendaräe Mingus-Bigband zu hören.

Im Anschluss an das Temple-Festival geht es weiter nach Lansdale, PA. Dort gibt es am Mittwoch, dem 02. März ein Gemeinschaftskonzert mit dem Christopher Dock Mennonite High School Choir mit Auszügen aus dem Sacred Concert für Chor und Bigband von Duke Ellington.

Abschluss und weiterer Höhepunkt der Reise wird ein Besuch in Washington, wo die Phoenix Foundation am Donnerstag, den 03. März zusammen mit der Army Blues Bigband der Amerikanischen Streitkräfte ein gemeinsames Konzert in der Bucker Hall in Fort Myers geben wird. Schlagzeuger der Army Blues Band ist Steve Fidyk, der 2014 zu Gast bei der Herbst-Arbeitsphase der Phoenix Foundation war. Es ist geplant, das Konzert via livestream zu übertragen.

Freitags steht ein Besuch der Proben der Army Blues Bigband auf dem Programm. Abschluss der Reise ist eine zweitägige Studiosession in den BIAS Studios in Washington. Hier wird die Phoenix Foundation am Samstag Titel mit  Steve Fidyk aufnehmen. Am Sonntag reist Posaunist Luis Bonilla aus New York an, um einige der Titel aufzunehmen, die mit Luis Bonilla im Rahmen letzten Herbst Arbeitsphase erarbeitet und aufgeführt wurden. Am Montag abend geht es dann zurück nach Deutschland.

 

 

Mambostinato – Konzert

Drei Tage hatten sie am Stück geprobt und sich mit einem neuen Programm auf das Abschlusskonzert im Heinrichtshaus vorbereitet: Die 40 jungen Musikerinnen und Musiker der Phoenix Foundation – Jugendjazzorchester RLP. Der Probeort ist traditionsgemäß die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz, in Engers im und neben dem Schloss angesiedelt.

Das Jugendjazzorchester RLP ist Mitglied im Landesmusikrat Rheinland-Pfalz und wird vom Kulturministerium finanziell unterstützt.

Bei der Herbst-Arbeitsphase wurde in vorschiedenen zwei Besetzungen gearbeitet, die ihr Programm in der Konzert-Aula des Heinrichshauses in hervorragenden Akkustischen Bedingungen vortrugen.

Den Anfang machte die Nachwuchs-Besetzung unter der Leitung des Dresdeners Michael Winkler. Mit geschicktem sächsischen Händchen und Humor schafft Winkler es, dem Nachwuchs jazzige Klänge mit präzisem Timing und Phrasierung zu entlocken: Der Jazzklassiker „Moments Notice“ im modernen Arrangement von Alan Baylok genauso wie „Triple Step“, eine humorvolle Homage an den Foxtrott in Walzerform aus der Feder von Michael Winkler. Kommentar des Kompnisten: „Sie erleben eine Welturaufführung, wir hoffenlich auch ..“

Im zweiten Teil kam internationales Flair auf: Der aus Puerto Rico stammende New-York-Posaunist Luis Bonilla brachte modernen Bigband-Jazz von Manhattan nach Engers. Sideman und Studiomusiker für die grossen der Szene (u.a. Astrud Gilberto, Dizzie Gillespie, Lester Bowie, Toshiko Akioshi), Posaunist im legendären Vanguard-Orchestra, dem Nachfolgeorchester der Mel Lewis/Thad Jones Bigband – und -, Komponist und Posaunist seines eigenen Quintetts.

6 Titel seiner programmatischen letzten CD „I talking now“ hat er von jungen Arrangeuren der New Yorker Szene arrangieren lassen. Eine Herausforderung auf höchstem Niveau für die Musiker der Phoenix Foundation und eine Gelegenheit, den Ausnahmeposaunisten in seinem Element zu erleben. Bigband-Energie pur! Band und Solist meistern Ihre Aufgabe mit einer erfrischenden Kombination aus Präzision und Lässigkeit, die beim Zuhören Spaß macht.

Die monumentalen, teilweise schroffen, dann wieder zarten und anrührenden Klänge werden nicht nur musikalisch von der Band zusammengehalten. Die übergeordnete Klammer erschließt sich über die Geschichten zu den Kompositionen. Hier erzählt Bonilla sehr persönlich von seinen Freunden und Verwandten. Jeder Titel ist einer Person gewidmet, die ihm nahesteht und erzählt etwas dazu. „Luminescense“ erzählt in leuchtenden Klänge von der Freude von Bonillas Vater zur Geburt seiner ersten Enkeltochter. Klanglich entrückt die Ballade „Closer still“, gewidmet Bonillas Frau.

Dann wieder humorvoll in „Uh-Uh-Uh“, das Kopfschütteln bei einem Tritt in ein Fettnäpfchen oder bei der Schlussnummer „I talking now“. Jeweils 7 Bandschläge zeigen Bonillas Vater, wenn er mit entprechendem Kommentar vor seinen drei jungen störenden Söhnen beim Mittagessen auf den Tisch schlägt, um Ruhe einzufordern. Solisten der Phoenix Foundation – Carl Krämer und Alexander Scott, Tenorsaxofon, Felix Hastrich, Piano – übernehmen in wilden Soli die Rolle der lebhaften Söhne und Nicolai Schneider, Bass den des genervten Vaters.

Dass die Musiker der Phoenix Foundation, die Gäste Winkler und Bonilla und Gesamtleiter Frank Reichert ein Team bilden, das mit Begeisterung bei der Sache ist, ist beim Blick auf die Bühne nicht zu übersehen und hören. Das Publikum dankt es mit Standing Ovations.

Phoenix Foundation mit Luis Bonilla

Besetzung mit Michael Winkler

Besetzung mit Michael Winkler

 

 

Besetzung mit Michael Winkler

Besetzung mit Michael Winkler

Tuttiprobe mit Luis

Tuttiprobe mit Luis

Satzproben mit Luis Bonilla

Satzproben mit Luis Bonilla

Saxofone mit Sven Hack

Saxofone mit Sven Hack

Satzprobenarbeit mit Diego Pinera

Satzprobenarbeit mit Diego Pinera

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Phoenix Foundation feat. Luis Bonilla, Posaune (USA)

 

 

Phoenix Foundation feat. Luis Bonilla, Posaune (USA)

Die Phoenix Foundation – das Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz präsentiert zum Herbst 2015 ein Programm mit Posaunen-Schwerpunkt.

Als Gast aus den USA konnte Luis Bonilla an der Posaune gewonnen werden. Wenn ein Künstler jemals mit einer Krake verglichen werden kann, trifft diese Bezeichnung auf Luis Bonilla zu. Der in Costa-Rica geborene und in Californien aufgewachsene Musiker und Komponist sucht, findet und meistert im Verlauf seiner Karriere ein schier unglaubliches Spektrum an musikalischen Stilen und legt eine grenzenlose Vielfalt an den Tag. Seine Erfolge als Sideman von McCoy Tyner, Dizzy Gillespie, Lester Bowie, Tom Harrell, Freddie Hubbard, Astrud Gilberto, Willie Colon and Toshiko Akiyoshi weisen nicht nur auf auf seine Fähigkeiten und sein Talent hin, sondern zeigen seinen musikalischen Freigeist, der rastlos immer wieder seine Herausforderungen im komplexesten und gefragtesten Jazz der Gegenwart sucht – und findet .

Luis Bonilla erlangte nationale und internationale Reputation als Solist, Sideman und Komponist. Als Jazzpädagoge ist er regelmäßig an der Temple Universität in Philadelphia sowie an der Manhattan School of Music tätig.

Er spielt zur Zeit als festes Mitglied im Vanguard Jazz Orchestra, im Afro-Latin Jazz Orchestra unter Arturo O’Farrill’s Leitung (2009 Grammy Gewinner) sowie bei Dave Douglas & Brass Ecstasy.

Als Solokünstler hat er seit 1998 eigene Alben veröffentlicht.

Zu hören sind beim Konzert u.a. Kompositionen von Luis Bonilla, John Coltrane, Louis Belson, Don Ellis, Duke Ellington und Michael Mossman.

 

In der PHOENIX FOUNDATION, dem Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz treffen sich junge Musikerinnen und Musiker, die sich in Sachen Bigband-Jazz engagieren. Wie der Sagenvogel Phönix aus der Asche wiedergeboren wird, so erneuert sich auch das „Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz“ alle paar Jahre. Junge Musiker von 18 bis 21 Jahren perfektionieren hier unter Leitung von Frank Reichert ihre technischen und musikalischen „Skills“, bevor sie zu neuen Ufern aufbrechen. Denn die „Phoenix Foundation“ hat sich dank professioneller Einstellung als Talentschuppen für die deutsche Jazzszene etabliert. Musikalisch steht die Big Band, die in klassischer Besetzung mit Blech- und Holzbläsersätzen plus Rhythmusgruppe antritt, für eine frisch-moderne Auffassung des Bigband-Jazz.

Das Orchester ist beim Landesmusikrat Rheinland-Pfalz angesiedelt und wird vom Land Rheinland-Pfalz gefördert und finanziell unterstützt.

Konzert am Sonntag, den 15. November 2015 um 17 Uhr in der Aula des Heinrich-Hauses in Neuwied/Engers.

Der Eintritt ist frei.