Phoenix auf dem Landesjazzfest in Mainz – 10.09.16

Einen jazzigen Start ins Wochenende hatten die Mainzer mit der Phoenix Foundation am Vormittag auf dem Karmeliterplatz im Rahmen des Landesjazzfestes Mainz. Dieses wurde auf Initiative der LAG Jazz in Kooperation dem Kultursommer RLP, der Jazzinitiative Mainz und der Jazzabteilung der Hochschule für Musik, Mainz veranstaltet.

Phoenix beim Landesjazzfest in Mainz Sa. 10.09.16


veranstaltet von der Landesarbeitsgemeinschaft Jazz gemeinsam mit dem Kultursommer Rheinland-Pfalz 

und der Jazzszene der Landeshauptstadt – unter Mitwirkung der Jazz Initiative Mainz e.V., von Up Art e.V., Atelier Schauder, 

Klangraum, und der Hochschule für Musik Mainz.

 

Landesjazzfest Rheinland-Pfalz 2016

 

9.-11. September 2016 

 

Auftritt der Phoenix Foundation: Sa, 10.09.16 11h Karmeliterplatz

 

Mit dabei auf dem Festival:

* Haberecht 4

* Leona Berlin Band

* Bachband

* Grand Central feat. S.Sternal

* Ditzner/Lömsch Duo

* Thewes Quartett

* Daemgen/Fischer & Thewes

* Heavytones

* Alexandra Lehmler Quartett

* Treffpunkt Jazz SPEZIAL: The New Richie Beirach Trio, Jan Felix May & Band

 

Siehe auch:

http://www.jazz-mainz.de/ljf.html


 

Phoenix Sommerjazz Worms Jazz & Joy

Nach dem “Sturmpech” bei Bingen kamen die jungen Phoenix Musiker in Worms zu einem gelungenen Jazz-Festival-Auftritt. Es regnete leider auch in Worms, dennoch konnten es die jungen Musiker unter der Leitung von Frank Reichert auf der Bühne am Weckerlingplatz ordentlich “krachen” lassen: denn denn der Zuschauerbereich war überdacht und so blieben beim Publikum keine Wünsche im perfekt vorbereiteten Ambiente des Wormser Jazzfestivals offen.

Spannend blieb es für die Musiker bis zum Konzertbeginn – das Konzert war der erste Auftritt nach der Sommerpause und für einige der erste Auftritt in der Konzertbesetzung. Nicht zuletzt dank der Unterstützung des begeisterten Publikums – zwei Zugaben mit Standing Ovations! – liefen die Phoenix-Musiker im sommerlichen Ambiente am Weckerlingplatz zur Hochform auf. Etliche Zuschauer kamen nach der Vorstellung an die Bühne, erwarben eine CD und zollten den Musikern und ihrem Leiter Ihren Respekt. Mahan Samie aus Mainz bringt es auf den Punkt: “Vielen Dank für das tolle Konzert!”. Der offene Kanal Worms war vor Ort und drehte Interviews mit Musikern und ihrem Leiter.

Die Phoenix Musiker kommen aus den verschiedensten Regionen von RLP zusammen. Die jungen Musikerinnen und Musiker sammeln ihre ersten Bigband-Erfahrungen in der Regel in Schul- oder Musikschul Bigbands, bevor sie sich für die Phoenix Foundation bewerben. In Worms waren Vertreter aus der Eifel, der Pfalz und Rheinhessen, Mainz und Umland, Mittelrhein, Mosel und Westerwald vertreten.

Musikalischer Höhepunkt der Darbietung auf dem Festival waren – wie Festival-Leiter David Meier in seiner Anmoderation feststellte – Arrangements und Exklusiv-Arrangements (“Oye como va” und Bolivian Fantasy”) von Michael Philipp Mossman, international vielbeschäftigter Arrangeur und Big Band Leiter aus Queens New York, der in Deutschland u.a. mit der WDR und NDR Big Band gearbeitet hat. M. Ph. Mossmam wird im November 2016 als Gastdirigent der Phoenix Foundation mit eigenen Arrangements zum zweiten mal seit 2007 die künstlerische Leitung einer Herbst-Arbeitsphase des Jugendjazzorchesters

übernehmen. hier: Videobeitrag Wormser Zeitung vom Festival mit Phoenix

 

 

Phoenix Foundation – Konzert bei Meer Jazz NL

Im Rahmen des “Meer Jazz”, wurde die Phoenix Foundation für ein Konzert nach Haarlemmermeer eingeladen. Das Konzert fand im Rahmen des größten europäischen Bigband-Wettbewerbs statt und die Phoenix Foundation trat auf dem Festival zusammen mit insgesamt 20 Bigbands aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und Estland auf. Zum Festival reiste eine Phoenix-Besetzung aus überwiegend neuen Mitgliedern der Nachwuchsbesetzung. Eine spannende Herausforderung für die jungen Phoenix-Musiker, für viele war es der erste Auftritt mit dem Orchester außerhalb der Arbeitsphasen. Die Jury bemerkte dann auch die stilistische Vielfalt der Band und die frische im Sound der Nachwuchsjazzer.

Hier geht es zum Line-up des Festivals http://www.meerjazz.nl/festival/Programma-CMJFactueel/4-juni-2016

Proben für Meer Jazz

Phoenix Nachwuchs beim MeerJazz Festival

Phoenix bei Lahneck Live

Den ersten Festival-Auftritt mit neuer Konzertbesetzung nach der Mai-Arbeitsphase hatte die Phoenix Foundation bei Lahneck Live auf der großen Büne am Rheinufer. Gelungene Darbietung eines 2-Stunden-Programms mit Neubesetzungen auf einigen zentralen Positionen. Die Zugaberufe am Ende des Konzertes belegten: Die “Neuen” haben Lahnstein gerockt!

Kompetente und freundliche Betreuung durch die Veranstalter: Phoenix sagt Dankeschön!

Phoenix Foundation feat. Ingolf Burkhardt

„Desjazzdo“ – Jazzkonzert auf badensisch

Die Phoenix Foundation – das Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz in Trägerschaft des Landesmusikrates hat unter der Gesamtleitung von Frank Reichert die diesjährige Mai- Arbeitsphase mit einem beeindruckenden Konzert in der Aula des Heinrich Haus in Engers abgeschlossen. Gastsolist und Dozent war Ingolf Burkhardt, Solotrompeter der NDR Bigband und kreativer Kopf seiner eigenen Formation “Jazul”. Mit im Boot als Gastgeber und Veranstalter: Die Landesmusikakademie Rheinland-Pfalz unter der stellvertretenden Leitung von Angelika Hollmann.

Ingolf Burkhardt brachte mit den jungen Leuten der Phoenix Foundation Auszüge aus seinem Jazul-Programm zur Aufführung, das er inzwischen auch im “Bigband-Format” klanglich erweitert zur Verfügung hat. Dem Konzert vorausgegangen waren drei Tage intensiver Proben und Workshop Arbeit. Die Phoenix Foundation hat dabei – wie schon in den letzten Jahren üblich – in zwei Formationen gearbeitet. Die Nachwuchsgruppe wurde von Ralf Himmler betreut. Als Dozenten der Sätze waren Joe Wulf für die Posaunen, Thomas Bachmann für die Saxofone und Christoph Mudrich für die Rhythmusgruppen zuständig.

Ingolf Burkhard fand in seiner Anmoderation lobende Worte für die Organisation des Jugendorchesters in Rheinland-Pfalz. Er komme ja herum in der deutschen Jugendjazzorchester-Szene, aber zwei stabile Formationen in einem Bundesland der Größe von Rheinland-Pfalz habe er noch nicht erlebt. Die Jazztradition könne mit gesichertem Nachwuchs weitergetragen werden. Und den “Jazz-Kids” macht es offensichtlich Spaß, was sie mit ihrem ebenso gutgelaunten Conductor Ralph Himmler musikalisch beeindruckend zu Beginn des Konzertes Musik von Cannonball Adderley, Thelonious Monk und Tito Puente gezeigt haben. Solistisch beachtliches Gehör verschafften sich u.a. David Eberle, Gitarre, Jonathan Bachor, Tenorsaxofon, Henri Schapert, Altsaxofon und Lars Schuster an der Posaune.

Auch im zweiten Teil des Konzerts wurde mit der Erstbesetzung und Ingolf Burkhardt das Wort “Jazz” großgeschrieben: Die auf professionellen Level geschriebenen Arrangements der “Jazul-Titel” verlangten den Musikern höchste Konzentration und Präzision ab. Das gelang den jungen Leuten – offensichtlich inspiriert vom oft im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Spiel Burkhardts: Solistisch und im Ensemble konnten die Zuhörer geschmackvolle Zurückhaltung bis höchste Virtuosität erleben.

Als bekennender Fan seiner Trompeter-Vorbilder Clifford Brown und Kenny Dorham stellt Burkhardt deren improvisatorische Tradition in eine zeitgemäße rhythmische und harmonische Szenerie wie beim samba-orientierten “Desjazzdo”, dem jazzpoppigen “You’re here” oder dem funkigen “Hi Heal Sneakers”.

Dabei zeigt er seine Nähe zu den jungen Musikern der Phoenix Foundation und bindet sie geschickt als Solisten in seine Musik ein: zum Beispiel Alexander Scott bei Clifford Browns “Joy Spring” oder Benedikt Jäckle bei “Desjazzdo.

Dass der Ausflug zur Jazz-Jugend in den deutschen Südwesten dem badensischen “Nordlicht” Burkhardt offensichtlich Freude bereitet hat, war unschwer nach dem Konzert am Ausgang zu erkennen. Noch bis weit nach Konzertende standen Musiker, Dozenten und der Gastsolist “klönend” zusammen in der lauen Abendluft und lachten: auch noch einmal über die Entstehung des Titels “Desjazzdo”, Dieser bezieht sich auf Burkhardts erste Begegnung mit seiner Großmutter in seiner Baden-Württembergischen Heimat Burkhardts. Als er nach seiner Anstellung beim NDR vor 25 Jahren als junger Mann nach Hause kam fragte sie ihn: “Spielsch immer noch des Jazz do? Frieher hosch doch so schee Trompet gpielt.” (“Spielst du immer noch den Jazz da, früher hast du doch so schön Trompete gespielt.. “)

 

Phoenix Foundation feat. Ingolf Burkhardt

Probenarbeit

 

Probe der Nachwuchsformation mit Ralph Himmler

Phoenix im Tonstudio

Über Himmelfahrt war die Phoenix Foundation in Bonn im Tonstudio. Auf dem Programm stand die Fortsetzung der in den USA begonnenen Aufnahmen für die nächste Phoenix CD “Phoenix & friends Vol. 2″. Unter kompetenter Betreuung von Toningineur Klaus Genuit und hochmotivierten Phoenix-Musikern wurden fünf weitere Titel aufgenommen. Zu Gast die “Phoenix-Friends” und Musiker der Band Eastern Flowers mit Jarry Singla, Ramesh Shotam und Christian Ramond. Mit Ihnen wurde “Latin des Poules (Hühnerlatein)” aufgenommen, einer der für die Bolivien-Tour von Peter Feil arrangierten Titel. Des von Michael Mossman Churu Churito von den Los Masis, ein weitere Titel aus dem Bolivien-Programm.

Die Phoenix-Studio-Besetzung (vlnr): Christoph Brehmer, Marius Herges, Nicolai Schneider, Christopher Schneider, Benedikt Jäckle, Alexander Scott, Marvin Frey, Tommy Schommer, Steffen Kolb, Louis Steffens, Valentin Bastgen, Tilman Schneider, Willi Poh. Nicht auf dem Bild: Anna Müller und Carl Krämer

 

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