Jubiläums-Konzert 60 Jahre Ramstein Airbase

Ein schönes Konzert mit Phoenix in Kooperation mit der Band der US Airforce Europe (USAFE), perfekt organisiert vom Protokoll der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und den Leuten von der USAFE.

Phoenix Foundation mit USAFE - Foto: Brehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mit freundlicher Genehmigung des Autors

 

 

Die “Rheinpfalz” (Walter Falk) schreibt am 05.03.12: “Der Auftritt der Phoenix Foundation” verwunderte so manchen Zuhörer im Haus des Bürgers. Denn so viel Power und exquisites musikalisches Handwerkszeug hätte man den Schülern und Studenten nicht zugetraut..”

 

 

Showbühne Mainz 25-02-12 Pressebericht

Hier der Pressebericht vom Kooperationskonzert mir der Hochschule für Musik Mainz in der Showbühne (von Klaus Mümpfer)

Die Bassistin Vroni Frisch ist bei diesem Doppelkonzert von „Kai and the Gang“ und der „Phoenix-Foundation“ das verbindende Glied beider Formationen. Von ihr, dem ehemaligen Mitglied des rheinland-pfälzischen Jugendjazz-Orchesters, stammt die schönste Eigenkomposition des Abends. „Lightly“, eine Blues-Ballade mit spannenden rhythmischen Wechseln, einem fließenden und perlenden, impressionistisch wirkenden Keyboard-Solo von Winnie-Rimbach-Sator und einem vielschichtigen Schlagzeug-Spiel von Mathis Grossmann über einer stupend laufenden Basslinie zieht unter den fast ausschließlich eigenen Kompositionen des Quartetts die zahlreichen Zuhörer in der Mainz „Showbühne“ in Bann. Sänger Kai Werth besticht in einem Al-Jarreau-Song ebenso wie in „Fresh“ von der amerikanischen Soul-,Funk- und Disco-Band Kool and the Gang oder in seiner Soul-Komposition „Nimm Dein Leben in die Hand“ mit deutschem Text. Drivend und groovend sind die Kompositionen. Werth verfügt über eine ausdrucksstarke Stimme, ist sicher in der Phrasierung bei Gesang und beim Scatten.

Kai Werth (Foto: Klaus Mümpfer)

„Chart Hits im Bigband-Format“ nennt Frank Reichert, der Leiter der Phoenix-Foundation, das Programm mit Jazz- und Pop-Kompositionen aus sechs Jahrzehnten, das er übrigens für ein Gemeinschaftskonzert mit der US-Army-Band in Ramstein erarbeitet hat. Zwischen Duke Ellingtons Medium-Shuffle Blues „Feet Bone“ und Glenn Millers berühmtem „In The Mood“ präsentiert das Jugendjazzorchester Hits von den Beatles („Something), aus James Bond-Filmen, von Earth Wind & Fire („Getaway“), Chicago („25 or 6 to 4“), Weather Report („Birdland“),Michael Jacksons „Thriller“, Lady Gagas „Poker Face“ mit seiner leicht hüpfenden Rhythmik, das groovende „Funky Sea, Funky Dew“ von Michael Brecker sowie das elegische und getragene „Not to be forgotten“ von Pat Metheney mit seinen sanften und warmen Sounds.

Die Phoenix-Foundation spielt mit der gewohnten Präzision in der Satzarbeit, den raffinierten Klangfarben, rhythmisch stets in „time“ und mit mitreißenden Soli vieler seiner Mitglieder. Die 20 jungen Jazz-Cracks beweisen an diesem Abend, dass sie über die eigentlichen Standards hinaus mit außergewöhnlichen Bigband-Arrangements auch im Rock und Pop sicher zuhause sind. Nach erfolgreichen Tourneen in China und Korea wird die Phoenix-Foundation im März 2012 beim „Essentially  Ellington-Festival“ in Philadelphia gastieren.

In Mainz ist das Doppelkonzert der Auftakt einer engeren Zusammenarbeit der Phoenix-Foundation mit der Musikhochschule der Universität. Mit dieser und weiteren Kooperationen will der Jazzbereich der Hochschule aus dem „Elfenbeinturm“ heraus treten. Ein Anfang ist mit den öffentlichen Konzerten im „Roten Saal der Hochschule bereits gemacht. Professor Sebastian Sternal eröffnet in einem weiteren Schritt am 26. April im Frankfurter Hof gemeinsam mit der Stadt eine neue Jazzreihe mit dem Arbeitstitel „Treffpunkt Jazz“, bei der sich die Jazzabteilung der Hochschule mit einer Dozenten-/Studenten-Band sowie beim anschließendem Open-Stage mit weiteren Musikern präsentieren kann. Konrad Georgi, Dozent für Jazzharmonielehre, könnte sich eine Jazz-Gourmet-Reihe in Verbindung mit einem Weingut vorstellen. Jazzfreunde werden diese Öffnung der akademischen Welt begrüßen.

 

Phoenix Bläser (Foto: Klaus Mümpfer

“1950 bis 2010″: Chart-Hits im Bigband-Format

Doppelkonzert in Kooperation mit der MUSIKHOCHSCHULE MAINZ


in der Showbühne Mainz am Samstag, den 25.02.2012, 20 Uhr.

Karten unter www.showbuehne-mainz.de

Hits von

Ray Charles,
Beatles,
Michael Jackson,
Chicago, Earth, Wind & Fire,
Weather Report,
Pat Metheney,
Lady Gaga,
Tio Cruz
plus ein paar Ausflüge in die “echte” Bigband-Jazz-Szene

Im Vorprogramm in Kooperation mit der Hochschule für Musik Mainz

“Kai and the Gang”

Die vier Musiker lernten sich an der Hochschule für Musik in Mainz kennen und spielen einfach gerne zusammen.
Es wird eigene Stücke sowie moderne Jazz- und Groovenummern zu hören geben.

Bemerkenswert: Bassistin Veronika Frisch ist ehemalige Phoenix-Bassistin.

Kai Werth (Gesang),
Winnie Rimbach-Sator (Piano)
Vroni Frisch (Bass)
Mathis Grossmann (Drums)

Kleine Burgund-Tour

Zwei kleine aber feine Konzerte gab es mit der Phoenix Foundation in Burgund. Hinter malerischen Departementstraßen liegen ebenso malerische Ortschaften. Joigny an der Yonne und Is-Sur-Thille. Kooperationen mit den dortigen Musikschulen. Freitags ein Konzert mit Top-Akustik im “Salle Debussy” bei “Vendredi à Debussy” und am Samstag zusammen mit der Bigband der Musikschule von Is-Sur-Thille in der “Orangerie” mit anschließendem gemeinsamen traditionellem französichen Essen. Gelebte Partnerschaft!

 

Is-Sur-Thille: Gastsolist Jean-Francois Michel

Jean-Francois Michel

"action" mit Leo Pech

sdf

Herbstarbeitsphase Prüm

Zurück aus Prüm. 11 neue Titel geschafft. Ab Donnerstag werden diese in Burgund bei einer kleinen Tour aufgeführt.

Und Polyrhythmik weiterentwickelt mit Ramesh Shotam. Ta ki ta di ma..

Gute Location, Gute Laune, gute Band!

Against all odds
Birdland
Confirmation
Cookin’ at the continental
Dance of Denial
Go tell it on the mountain
Intrepid Fox, the
Jody Grind, the
Love for sale
No Spring Chicken
Not to be forgotten

Proberaum-Impressionen

Bigband Battle – Showbühne 15.10.11 – Nachlese

PFG Bigband – Bigband Gymnasium Niederolm – Phoenix Foundation

Bericht von Klaus Mümpfer

Es liegt nahe, von einem Bigband-Battle zu sprechen, wenn drei Großformationen des Jazz in einem Konzert aufeinander treffen. Doch es ist eher eine Demonstration des musikalischen Könnens, das junge Musiker und Musikerinnen bereits in der Schule unter kompetenter Leitung erreichen und damit zur Ressource für ein Landesjugendjazzorchester werden. So bestreiten die PFG-Bigband, die Bigband des Gymnasiums Nieder-Olm und die Phoenix Foundation in der fast ausverkauften Mainzer „Showbühne“ gemeinsam einen kurzweiligen Jazz-Abend. Im Triple-Konzert belegt die Besetzung der Phoenix Foundation, dass deren Chef Frank Reichert sich reichlich aus den Personal der beiden Schul-Bigbands bedienen kann.

In Billy Strayhorns „Satin Doll“ trifft die Bigband aus Nieder-Olm unter der Leitung von Ulrich Menges den typischen Ellington Sound ebenso wie in „Little Brown Jug“ den Klang des Glenn Miller Orchestras. Totos „Africa“, eine rhythmisch betonte Komposition, präsentieren die jungen Musiker aus Nieder-Olm mit vielstimmigen Bläsersätzen und einem flächigen Orchester-Finale, bewältigen das bekannte „Mas que nada“ von Sergio Mendes ebenso bravourös wie Gordon Goodwins „Hit the bricks“ mit dem einprägsamen Bass-Solo. Selbst die unerwartet geforderte Zugabe “Gringo“ gelingt vor allem dank der Melodieführung der beiden Tenorsaxofonisten, obwohl die Bigband das Stück lange nicht mehr gespielt hat.

Eher auf Pop- und Rock-Kompositionen greift Norbert Krams mit seiner PFG-Bigband mit Schülerinnen und Schülern des Mainzer Willigis Gymnasiums und der Maria Ward Schule zurück. Steely Dan´s „Rikki, don´t lose this number“ zitiert in der Intro den Jazz-Pianisten Horace Silver. In den Arrangements von Lynyrd Skynyrds „Freebird“ oder von „This must be love“ von Phil Collins überzeugen die Jazzer der PFG-Bigband ebenso wie zuvor ihre Freunde aus Nieder-Olm mit kraftvollen Bläsersätzen, gutem Time-Spiel und erstaunlich reifen Solisten. In der Collins-Komposition spielt Anna Merz ein sensibles Flötensolo, bei „Freebird“ reißt Nils Peters Glissando-Läufe aus den Gitarrensaiten und Sängerin Lena Marie Hau versucht sich erfolgreich an Jobims „Girl of Ipanema“. Mit einem reizvollen Trombone-Battle runden die beiden Posaunisten Leonard Pech und Philipp Sudheimer den Tower of Power-Song „What is hip?“ ab.

Pech steht beispielhaft für die Reife von Schulmusikern, die den Sprung in das Landesjugendjazzorchester geschafft haben. Die Phoenix Foundation belegt mit präzisen Bläsersätzen etwa im rhythmisch betonten „Getaway“ sowie mit kreativen Soli, welch hoher Anspruch an Musiker im Alter von 16 bis 22 Jahre gestellt wird. Mongo Santamarias „Afro Blue“ zeigt, dass Reichert neben der präzisen Satzarbeit und feiner Dynamik besonderen Wert auf die Beherrschung komplizierter rhythmischer Geflechte legt. Die solistischen Ausflüge sind ausgedehnter als bei den Schul-Bigbands. Tenorsaxofonist David Brück brilliert im Gospel „Takin´ it to church“, Gitarrist Nicon Meurer mit fetzigen Läufen in „Funky sea, funky dew“ und Drummer Julian Losigkeit trommelt gleich mehrmals vielschichtig seine Soli.

Phoenix Foundation - Foto: Klaus Mümpfer

Phoenix Foundation - TS David Brück - Foto: Klaus Mümpfer

Bigband Gymnasium Niederolm - Foto Frank Reichert

PFG Bigband - Foto Frank Reichert

Bigband Battle Showbühne Mainz 15.10.11

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